November 14th, 2018, 8.21 -9.21

 

Morning routine

I have to admit: I hated getting up early in the morning. But as well I learned: There is nothing compared to the feeling of getting up early in the morning. Besides the moment before going to sleep, it is the most important time in my life.

Why? Because I realized that there is some extra energy gained by getting up earlier. It is a decision to set up the alarm clock. And it is a decision not to hit the snooze button again and again. And the best way to train your most important muscle, the muscle of willpower, is to do what you decided to to. No excuses.

And I realized: The biggest impact in life has a decision that has been written down. Try to make these decisions when you feel top, in your best state. But then – write it down. I still get surprised if I find the time to read my journal from five or ten years ago. Often I exactly defined what I wanted, what I have now a decade ago. Sometimes it might take 20 years. But the effect is astonishing.

The best situation to make a decision is when you are already greatful for something in your life. It is very important to acknowledge that on a daily basis. And there is always something. Being alive, living in peace, having a home and friends is a great value. Even If there might be challenges, pain, frustration. This is all normal. And it can as well be a great source of motivation to change something. You don’t want this any more, you want that. But first comes acceptance. It is ok as it is. But now I want a change.

You have to make the decisions, there is nobody else out there. If you don´t specify what you want, you might get surprised what you get. That doesn’t mean that you have to focus on something that does already exist. Do not get trapped into these either/or fallacies. You can imagine or create something new. But: You have to raise your voice. It is your inner voice that matters most. And – write it down.

If I would summarize the three elements of an successful morning it would be: Do some exercise that is a challenge for you. I prefer running instead of meditation, but this is up to you.  Many years I practiced “Autogenic Training” in the morning, a kind of autosuggestive practice, already 100 years old.

Get some creative input, some motivation by listening to a tape, reading some pages of a book that empowers you. You can think about  that while you are doing your exercice. This might be the positive information your mind is longing for.  And then, use the best time of the day – after the workout, after the shower, fresh with a café to write in a journal your most valuable insights. What am I greatful for? What did I understand? What is my dream, my goal? And what do I want to do today to reach it? And then, start with the most important thing. Not the most urgent. Not with checking the Emails and looking on the facebook app.

At the end you might get a list of tasks. Realize – you will never manage to do them all. But – track your time and set specific timeframes. 30 minutes to do this, 10 Minutes for that. 1 hour for this. You might realize, if you don´t follow up with your time you just end spending hours on a sideway, pushing aside the most relevant step.

You might think: I have already that much to do, so much pressure is out there.  Why should I put even an extra load on my shoulders? This is just to much. But my experience is – this extra effort makes the whole day different. And you get much more energy out than you have to invest. It is energy-saving. Your system gets aligned and just works better.

And: The universe is interactive. You might realize that just by the time you do or even think something in a specific direction, somebody from outside might reach out to you. Just check it out and get surprised.

This was 30 minutes. Now I can start to work.

 

Morgenroutine

Mittwoch, 14. November 2018, 8.51 Uhr-9.21 Uhr 

Ich muss zugeben: Ich habe es gehasst, morgens früh aufzustehen. Aber auch ich habe gelernt: Es gibt nichts im Vergleich zu dem Gefühl, morgens früh aufzustehen. Abgesehen von dem Moment vor dem Einschlafen ist dies die wichtigste Zeit in meinem Leben. Warum? Weil mir klar wurde, dass durch das frühere Aufstehen zusätzliche Energie gewonnen wird. Es ist eine Entscheidung, den Wecker einzustellen. Und es ist eine Entscheidung, den Snooze-Button nicht immer wieder zu drücken. Und der beste Weg, um deinen wichtigsten Muskel, den Muskel der Willenskraft, zu trainieren, besteht darin, das zu tun, wozu du dich entschieden hast. Keine Ausreden. Und mir wurde klar: Der größte Einfluss im Leben hat eine Entscheidung – niedergeschrieben.

Versuche diese Entscheidungen zu treffen, wenn du dich in deinem besten Zustand, in Topform befindest.  Aber dann – schreib sie auf. Ich bin immer noch überrascht, wenn ich die Zeit finde, mein Tagebuch vor fünf oder zehn Jahren zu lesen. Oft habe ich genau definiert, was ich wollte, was ich jetzt vor einem Jahrzehnt habe.

Manchmal kann es 20 Jahre dauern. Aber der Effekt ist erstaunlich. Die beste Situation, um eine Entscheidung zu treffen, ist, wenn du für etwas in deinem Leben bereits dankbar  bist. Es ist sehr wichtig, dies täglich anzuerkennen. Und da ist immer etwas dabei. Am Leben zu sein, in Frieden zu leben, ein Zuhause und Freunde zu haben, ist ein großer Wert. Auch wenn es Herausforderungen, Schmerzen und Frustration geben könnte. Das ist alles normal. Und es kann auch eine gute Motivation sein, etwas zu ändern. Du willst das nicht mehr, du willst das. Aber zuerst kommt Akzeptanz. Es ist in Ordnung, wie es ist. Aber jetzt möchte ich eine Veränderung.

Du musst die Entscheidungen treffen, es gibt sonst niemanden da draußen. Wenn Du nicht angibst, was Du möchtest, wirst du möglicherweise überrascht sein, was du bekommst. Das bedeutet nicht, dass du dich auf etwas konzentrieren müssen, das bereits existiert. Lass dich nicht in diese entweder / oder Falle einfangen.

Du kannst dir etwas Neues vorstellen oder schaffen. Aber: Du musst deine Stimme erheben. Es ist deine innere Stimme, die am wichtigsten ist. Und – schreib es auf. Wenn ich die drei Elemente eines erfolgreichen Morgens zusammenfassen würde, wäre dies Folgendes:

Mache einige Übungen, die für dich eine Herausforderung sind. Ich ziehe es vor zu laufen statt zu meditieren, aber das liegt an dir. Viele Jahre lang habe ich morgens „Autogenes Training“ geübt, eine Art autosuggestive Praxis, die bereits 100 Jahre alt ist. Hole Dir kreativen Input, etwas Motivation, indem du dir eine Podcast anhörst oder einige Seiten eines Buches liest, dass dich stärken kann. Du kannst während der Übung darüber nachdenken. Dies könnte die positive Information sein, nach der sich Ihr Verstand sehnt. Und dann nutze die beste Zeit des Tages – nach dem Training, nach dem Duschen, frisch mit einem Kaffee, um Ihre wertvollsten Einblicke in ein Tagebuch zu schreiben.

Wofür bin ich dankbar? Was habe ich verstanden Was ist mein Traum, mein Ziel? Und was möchte ich heute tun, um es zu erreichen? Und dann fange mit dem wichtigsten an. Nicht das Dringlichste. Nicht beim Überprüfen der E-Mails und bei der Facebook-App.

Am Ende erhälst du möglicherweise eine Liste mit Aufgaben. Sei dir klar: Du wirst es nie schaffen alle zu machen. Aber: Achte auf deine Zeit und setze dir zuvor einen bestimmen Zeitrahmen. 30 Minuten hierfür, 10 Minuten dafür. 1 Stunde für das. Du wirst vielleicht feststellen, wenn Du deine Zeit nicht nachverfolgst, dass du Stunden an einer Nebensache hängengeblieben bist und den relevanten, wichtigen Schritt beiseite geschoben hast.

Du denkst vielleicht: Ich habe schon so viel zu tun, so viel Druck ist schon da. Warum sollte ich mich noch zusätzlich belasten? Das ist doch einfach zu viel. Aber meine Erfahrung ist anders. Diese zusätzliche Anstrengung macht den ganzen Tag anders. Und du bekommst viel mehr Energie, als du investieren musst.

Es ist energiesparend. Dein System wird ausgerichtet und funktioniert einfach besser.

Und: Das Universum ist interaktiv. Du wirst vielleicht erkennen, dass sich jemand von außen auf Dich zubewegt, wenn Du etwas tust oder nur in eine bestimmte Richtung denkst. Schau es Dir an und lass dich überraschen.

Das waren 30 Minuten. Jetzt kann ich anfangen zu arbeiten.

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