Samstag, 21. Juli 2018, 3.50 Uhr morgens, Santiago de Chile

Unser Anschluss in Santiago war zu kurz. Mit der Verspätung von Calama aus gestartet, war der Anschluss nach Punta Arenas an der Südspitze des Kontinents schon weg – es hat nichts geholfen wie wir alle gerannt sind. Jetzt verbringen wir die Nacht auf den Flughafen, um 5.00 soll es weiter gehen.

Chile ist ja eines der wenigen Länder auf der Welt, in den man 6 Stunden in einer Richtung fliegen kann und immer noch im gleichen Land ist.

Vom ärmsten Land Südamerikas, Bolivien, ist es ein erstaunlicher Kontrast, es ist das reichste Land in Südamerika. Wie unser freundlicher Fahrer, ein Indio des „Likan Antay“, wie er sein Land in der Sprache der Vorfahren bezeichnete meinte: wäre damals Allende an der Macht geblieben, ginge es Chile jetzt eher wie Venezuela.

Wir fuhren beim ungewöhnlichen Regenwetter an der Minenstadt Calama mit der größten Kupfermine der Welt Chucicamata ( ein Tagebau mit 1100 Meter Tiefe!) weiter durch Windparks und Solaranlagen zum kleinen Dorf San Pedro de Atacama, dem Touristenzentrum Chiles.

Umgeben von weißen Andengipfeln und grandioser Natur sind die Straßen in Lehm gefüllt mit Touristen, die meisten aus Brasilien. Ein schöner Ort.

Wir hatten nur einen Tag und nutzten ihn um ein paar der Highlights der Umgebung zu besuchen. Durch die Atacama, die trockenste Wüste der Welt ging es Richtung Norden. Unter anderem sahen wir 3500 Jahre alte Petroglyphen. Es war sehr schön.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: