17. Juli 2018, 22.19, ein Salzhotel beim Salär de Uyuni, Bolivien

Uyuni ist ein verschlafenes Städtchen mit einer einst bedeutenden Vergangenheit. Einst kreuzten sich hier die Eisenbahnstrecken, die von den Zinnminen nach Antofagasta in Chile führten. Mittlerweile sind es nur noch Friedhöfe der alten Dampflokomotiven, die hier zu finden sind und die Minen geschlossen. Die breiten Straßen zeugen noch von der alten Zeit. Heute aber sind es die Touristen, die in diesen kalten Wüstenort kommen.

Wir waren in einem schönen Hotel und die Kinder spielten auf dem Jahrmarkt mit Blechspielzeug, bei dem der Antrieb des Karussells die Kinder der Schausteller waren.

Und dann ging es los in die größte Salzsee-Landschaft der Erde, 10.000 km2, auf 3650 Meter in einer Hochebene ohne Abfluss gelegen.

Eine atemberaubende Landschaften in weiß. Und darin wie aus Zauberhand eine Insel mit Kakteen. Traumhaft schön, für mich die vielleicht schönste Gegend der Reise.

Jetzt schlafen wir in der Kälte in einem Hostel aus Salzsteinen, die örtliche Bauweise. Unser bolivianischer Führer hat mal Wirtschaft in La Paz und Genf studiert und 14 Jahre in der Schweiz gelebt. Er spricht neben Englisch auch Französisch und berichtet, dass hier auch die größten Lithiumvorräte der Welt zu finden sind.

Morgen geht es weiter zu Vulkanen und Seen.

One Reply to “Salar de Uyuni”

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