3. Juli 2018, 16.52, Apartamentos Quewe, Cuzco

Nach einem sehr schönen Wiedersehen mit fünf Klassenkameraden aus meiner Grundschulzeit, die ich 40 Jahre nicht gesehen hatte – herzlich und mit leckerstem Essen zuhause in einer tollen Wohnung in Surco machten wir noch einen kurzen Abstecher zu meinem alten Haus in Lima und dem Viertel wo ich gewohnt habe. Das Haus sieht fast unverändert aus, die Gegend ist grün geworden und die örtliche Schule an der Ecke war auch gleich wieder zuerkennen.

Und dann ging es auch schön weiter nach Cuzco. Wieder einmal eine Wohnung räumen, das Spielzeug zusammenpacken und alles in die Taschen und Säcke hinein.

Cuzco (oder Cusco, wie es in Peru heißt) hat uns gleich freundlich empfangen, es ist eine wunderschöne Stadt. Auch hier war ich 30 Jahre nicht mehr gewesen, es macht einen guten Eindruck und ist auf jeden Fall das touristische Zentrum Südamerikas, vielleicht wie Venedig in Europa.

Wir haben wieder eine Wohnung genommen, in Fußnähe zum Zentrum. Am ersten Tag waren wir gleich an der schönen Mauer mit dem 12zackigem Stein, in der eindrucksvollen großen Kathedrale von Cuzco und abends auf einem Spielplatz, wo die Jungs eifrig mit den Peruanern Fußball gespielt haben.

Immer wieder große Glücksmomente, wo wir uns freuen hier an diesen tollen Ort hergekommen zu sein, mit allen Kindern.

Heute hat die Höhe erst einmal zugeschlagen, die 3400 Meter machen alle schlapp und Nadine hat, das erste Mal auf der Reise sich ins Bett gelegt und versucht sich auszukurieren. Am Ende ist es auch die Kälte, die eine Umstellung ist – man bekommt es einfach nicht warm daheim und so sind alle viel unter der Bettdecke.

Wir versuchen es langsam anzugehen, soweit es eben geht. Morgen fahren wir nach Calca ins „Valle sagrado“, von dort geht es übermorgen von Ollantaytambo mit dem Zug nach Aguas Calientes, um am nächsten Tag Machu Picchu zu besuchen.

Und auch die weitere Reiseplanung steht jetzt. Es wird über Puno und den Titicacasee weiter nach Bolivien gehen, zuerst La Paz und dann die Salzwüsten von Uyuni. Von dort weiter nach Chile, zuerst San Pedro de Atacama im Norden und dann 4000 km südlich nach Punta Arenas an der Magellanstraße. Dort noch einmal das letzte „Abenteuer“, im Winter mit einem eigenen Wagen zum Nationalpark Torre de Paine in Chile und weiter zum Lago Argentino mit dem Perito Moreno Gletscher bei Calafate.

Dann geht es zurück nach Punta Arenas, mit dem Flieger nach Santiago den Chile und am 29.07.2018 mit Alitalia über Rom nach Hause. Alle sind schon etwas aufgeregt und freuen sich sehr!

Das zweite Halbjahr ist angebrochen, der letzte Monat unserer Reise und wir haben noch einmal zum Abschluss viel vor. Von Seattle bis nach Patagonien – nicht ganz wie von Alaska bis Feuerland, wie es auf dem blauen VW-Bus Baujahr 1972 aus Argentinien den wir auf dem Weg zum Spielplatz stehen sahen, aber fast…

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