Donnerstag, 17.05.2018, Salt Point State Park, California, 18.30 Uhr

Ich sitze auf einem Felsen nahe der Brandung, die Sonne scheint.

Ein Traum an Natur, schon den ganzen Tag auf der National Route 1, dem nördlichsten Abschnitt in Richtung San Francisco von ihrem Start in Leggett.

Es ist wirklich so malerisch schön hier. Es war den Umweg wert die kleine Küstenstraße zu wählen und die längere und kurvigere Strecke zu nehmen. Und es kam die Sonne heraus. Und schließlich wie zur Belohnung ein wunderbarer Platz in der Natur zum Stehen, jetzt im Mai noch fast leer.

Ein ehemalige Farm, in den 30er Jahren dem Staat als Naturschutzgebiet überlassen.

Wilder Rhododendron wächst hier. Ich bin noch den kleinen Spaziergang zum Wasser los.

Diese Reise ist ein Traum der in Erfüllung gegangen ist, und diese Tage sind neue Höhepunkte der Reise. Gestern die Giganten der Wäldern, mit ihrer majestätischen Ruhe und Kraft, wie sie da seit Jahrhunderten Wind und Wetter trotzen und in die Höhe ragen. Die Natur erprobt immer neue Konzepte, hier ist es die schiere Höhe. Bäume wie Hochhäuser, ab 60 Meter beginnen erst die Äste. Ist das das Ergebnis eines evolutionären Wettbewerbs um das Licht? Kann in der Höhe mehr Feuchtigkeit eingefangen werden? Oder einfach der kreative Ausdruck des Möglichen? Für mich ist es beides, Effizienz und Schönheit zugleich.

Hier, im Norden Kaliforniens hat die Natur oft eine Schönheit die normale Maßstäbe sprengt. Wie kann es sein, dass es hier so schön aussieht? Das blaue Meer, die grüne Heide, die schroffen Felsen und die Baumgiganten? Dazwischen verlassene Ortschaften, Geisterhäuser, deren Dach schon Landschaft geworden ist.

Und natürlich wunderbare Häuser der Glücklichen, die hier, zwei Stunden nördlich der Bay Area ein Zuhause gefunden haben oder ein Ferienhaus gebaut haben, in die Natur eingebettet und mit Blick auf den Ozean.

Dankbarkeit dies alles erleben zu können, gemeinsam mit meinen Liebsten. Ich weiß aber auch, es ist immer mein Traum gewesen zu reisen und ich habe immer an diesem Traum weiter gearbeitet und ihn genährt, so ist er Wirklichkeit geworden.

Wen ich von hier zurück oder nach vorn schaue, nach Berlin, nach Hause, dann sehe ich: es wird so weiter gehen. Ich werde neue Ideen suchen und neue Aufgaben annehmen und weiter aus jedem Tag und jedem Augenblick das Beste zu machen versuchen und weiter meinem Traum folgen.

Und daran glauben dass es eine Zone gibt, in der die vier Bereiche der Aktivitäten die ich gut kann, die ich gerne tue, die anderen etwas nützten und mit denen man erwirtschaften kann zusammentreffen und dass es sich lohnt danach weiter und weiter aktiv und kreativ Ausschau zu halten. Dann wird es weiter gehen, das wunderbare Leben. Ohne dass ich jetzt schon wissen kann wie es aussehen wird. Aber es wird werden. Ich bin aufgeregt und freue mich darauf und ich nehme die Herausforderung an.

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