Mittwoch, 25. April 2018, 21.40 Osaka, Japan.

Der heutige Tag ist der längste unserer Reise. Findet er doch gleich zwei mal statt. Wir fliegen jetzt nachts los und landen nach 10 Stunden Flug morgens wieder am 25. April 2018 in Honolulu. Wie bei Jules Verne: „in 80 Tagen um die Welt“ gewinnen wir scheinbar einen Tag, wenn wir die Erde in Richtung Osten umrunden. Weil wir die Datumsgrenze in Richtung Osten (von uns aus gesehen) überschreiten.

Wir waren in Nara und haben Hirsche, die größte bronzene Buddhastatue der Welt ( 450 Tonnen, 14 Meter) und viele Japaner in Schuluniform gesehen, die die alte Hauptstadt von 700 bis 800 besucht haben.

Wir waren im Aquarium, auf dem Riesenrad am Hafen und im Science Museum, sehr schön und für Kinder umsonst. Japan tut etwas, im Kinder für Wissenschaft zu begeistern. Etwa den Roboter, der den Zauberwürfel erstaunlich elegant gelöst hat fanden die Jungs toll.

Japan ist faszinierend. Schnell, ordentlich, genau, freundlich. Leise. Günstig. Stylisch. Ein Land, in dem wir definitiv zu kurz waren. Das Essen einfach hervorragend und absolut günstig, wenn man sich ein bisschen umschaut. Für 5 Euro bekommt man gut ein volles Menü selbst im Touristenort Nara an der Hauptstraße.

Wenn man aus Australien kommt, ist sowieso alles günstig. Den Ruf, teuer zu sein muss Japan aus der Vergangenheit noch anheften. Meist ist es günstiger als in Deutschland.

Es ist ein ungewöhnliches Land. Keine Ausländer, außer ein paar Touristen. Automaten für alles, auch für Bier rund um die Uhr an jeder Ecke. Verwirrend viele Bahnen, jede mit eigenen Fahrkarten und Tarifen. Unglaublich viele Produkte die wir nicht kennen.

Im Aquarium von Osaka wurde die Gaia-Hypothese von James Lovelock als Grundlage für die Ausstellung gewählt. Die Welt ist ein lebender Organismus.

Wir folgen dem dem „Ring of fire“, der durch die Lava und die Vulkane geprägt wird. Vom geologisch hochaktiven Japan geht es weiter nach Hawaii, 9000 Km weiter östlich zu den aktivsten Vulkanen der Erde. Zur Zeit sind dort erst einmal Überschwemmungen, in Kauai, unserem ersten Ziel gibt sowieso schon den regenreichsten Ort der Welt. Aber die letzten Wochen gab es zu viel Regen.

Jetzt ist aber das meiste Wasser schon wieder abgeflossen. Wir freuen uns auf Hawaii. Arigato Japan, Aloha Hawaii!

2 Replies to “Tempel, Technik und Tempo”

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