Mittwoch, 14. Februar 2018, 18.27 Uhr, Shivaratri in Kolkata, unser letzter Abend in Indien

Noch einmal ein intensiver Tag. Morgens zum Sonnenaufgang los zum Blumenmarkt an der Howrath-Brücke, am Morgen des Shivaratri, des höchsten Feiertags im Namen von Shiva, des Gottes der Zerstörung. Wo Brahma  erschafft und Vishnu, erhält ist er für die Vergänglichkeit zuständig. Dieser Tag wird besonders mit vergänglichen Blumen gefeiert. Hier am Hugli, dem Mündungsarm des Ganges liegt der Blumenmarkt Kalkuttas.

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Eindrucksvolle Szenen, tolle Bilder. Wir haben zwei sehr nette Australier kennengelernt, Mutter mit Tochter aus Sidney. Sie will Regisseurin werden, startet jetzt an der Filmhochschule. Wie auch gestern sind wir von unserem Guide und Fotografen Manjit, der sich mit den Calcutta Photo Tours selbständig gemacht hat, begeistert. Ich lerne viel über die Auswahl der Motive, des Lichts, und wie man auch mit dem Iphone besondere Fotos machen kann. „Closer, closer“ meinte er bei dem Blumenbild mit den Wassertropfen.

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Ich war noch am Bara Bazar, dem ältesten ein wildes Chaos, faszinierend. Und dann noch zum Abschluss ins Indian Museum. Viele tolle Statuen, Tara ist allgegenwärtig.

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Die Kinder haben noch mal alles gegeben, bis ganz unters Dach zu den Masken sind sie gestiegen.

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Unsere herzliche Gastgeberfamilie hat uns noch zu sich auf das Dachgeschoss in den 6. Stock eingeladen. Die Kinder spielen Fangen auf der Dachterrasse mit Ausblick auf die Stadt. Unsere Gastgeber sind Anhänger von Amma, der „hugging saint“, die ihr Leben mit Umarmungen von Menschen zubringt und in Kerala einen Ashram gegründet hat. Wir kennen Amma, ich habe in Los Angeles einmal bei einem ihrer Darshans erlebt und umarmt.

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Und in Berlin waren wir beide bei Amma im Velodrom am Abend vor Morpheus Geburt. Der pensionierte Händler, der mit Export von schwarzem Pfeffer in die USA zu Wohlstand gekommen ist erzählt, wie Amma sogar eines Abends bei ihnen zuhause gewesen sei. Ihr Sohn, der in den USA arbeitet hat ihnen vorgeschlagen, doch ihre leerstehende Wohnung im 3. Stock über Airbnb und Booking.com zu vermieten. Vor 4 Monaten fingen sie damit an; wir sind die ersten Gäste aus dem Ausland.  Eine kleine Welt.

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Morgen geht es weiter Richtung Osten, nach Dhaka, Bangladesh.

Indien, wir werden wiederkommen. Kalkutta, das war eine tolle Erfahrung und macht Lust auf mehr von Indien. Aber jetzt ist Abschied,  Wir freuen uns und sind dankbar für diese Zeit in Indien.

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