18.54 Uhr, Station Road, Alipore, Kalkutta, Indien

24 Stunden sind wir jetzt in Kalkutta. Es ist anders als erwartet. Der Flughafen modern, alles sehr entspannt und ruhig. Im Taxi dann fahren wir beim Einbruch der Dunkelheit über Autobahnen, mit lila, weiß und blau mit endlosen LED-Lichterketten geschmückten Masten und Geländern, vorbei an Hochhäusern und leuchtenden Parks am Wasser. Wir stehen lange im Stau und sehen Fahrradrikschas, Hütten und Menschen unter den Brücken lebend. Aber irgendwie ist es alles vertraut und der erwartete Kulturschock setzt nicht ein. Wir wohnen in Alipore, werden von einer netten Frau begrüßt die auch dem Taxifahrer am Handy die Strecke erklärte und landen in einer schönen Wohnung im 3. Stock. Es gefällt uns gleich.

Die Betten sind hart wie für Yogis, alles ist schön eingerichtet und natürlich etwas original indisch mit liebevollen Details und wilden Konstruktionen.

Vom vergitterten Balkon aus sieht man in den vollgeparkten Hof. Am Eingang steht eine Schale mit vielen Autoschlüssel, und jemand steht dort und hilft.

Nachdem die Kinder Spaghetti gegessen haben ziehen Nadine und ich noch mal um den Block, vorbei an gewaltigen Baustellen und bunten Straßenszenen zu einem Restaurant.

Am nächsten Morgen nach einer guten Nacht und einen Kaffee auf dem Balkon

geht es los in den Trubel da draußen.

Wir wollen zu Fuß zum Kalighat Kali Tempel. Das ist ein Abenteuer.

Da heute ein Feiertag ist, schaffen wir es nicht in den Tempel ganz hinein, die Schlange ist zu lang. Aber die Gegend davor und herum, wo man Blumen und Tiere kaufen kann als Opfergabe ist schon eindrucksvoll genug.

Wir werden überall freundlich begrüßt, und als wir es schließlich mit dem Taxi bis zum Zoo geschafft haben geht es erst richtig los. Velis meinte nur: „Wir sind die Beatles“; weil alle von und mit uns ein Foto machen wollen. Als wir nach vielen Tieren im eindrucksvollen Zoo von 1875 auf einer Decke eine Rast machen werden wir umkreist von Neugierigen. Aber alle sind sehr freundlich und so gibt es SEHR viele Selfies mit uns.

Glücklich dank wie von unser Lady empfohlen mit Uber nach Hause zurückgekehrt (herrlich die gelben alten Ambassadors, aber wie erklärt man einem Fahrer dass man zum Zoo will?) sind wir erschöpft und erfüllt von so viel Eindrücken.

Morgen geht es wie den Kindern versprochen in den Aquapark.

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