Positive Psychologie

Morgens beim Joggen am Strand in Goa höre ich: Blinkist, die App die interessante Bücher kurz zusammenfasst.  Und zwar „Flourish“ von Martin E.P. Seligman.

Er schreibt über „Positive Psychologie“. Diese vermittelt ein wissenschaftlich begründetes positives Menschenbild. Die Frage lautet: Welche Faktoren sind wichtig, damit Menschen ein glückliches Leben führen?

Fünf sind besonders hervorzuheben:

  • Positive Emotions
  • Engagement
  • Meaning
  • Accomplishments
  • Positive relationships

Sie lassen sich alle aktiv beeinflussen.

Was ich gehört habe, inspiriert mich zu meinen eigenen Gedanken:

Positive Emotionen

Positive Emotionen entstehen, wenn wir schöne Erfahrungen machen. Uns von positiven Gefühlen anderer inspirieren lassen. Hier geht es darum, sich aktiv den Dingen zuzuwenden die uns selbst spezifisch glücklich machen. Das können kleine wie große Dinge sein. Eine gute Übung ist es, jeden Abend hier fünf Dinge aufzuschreiben, die uns an diesem Tag glücklich gemacht haben. Dankbarkeit ist hier der Schlüssel.

Ein gutes Buch hierzu: Julia Cameron: Der Weg des Künstlers

Engagement

Man kann es auch Flow nennen, Einsatz, Anstrengung. Wenn wir uns für eine Aufgabe, sei sie auch noch so klein bewusst einsetzen, diese mit Hingabe tun, dann hilft sie dabei uns glücklich zu machen. Ich mag den Begriff „Arbeit als Meditation“. Der große Vorteil ist, hier gibt es jeden Tag beliebig viele Chancen, sich einzubringen. Ist man gut darin, entsteht der „Flow“, ein Gefühl ganz in der Tätigkeit aufzugehen. Es kann auch ein Spiel sein – am häufigsten entsteht der Flow wenn man etwas konzentriert genau zwischen Unter- und Überforderung betreibt. Ein gutes Buch hierzu: Mihaly Csikzentmilhalyi: Flow

Bedeutung, Sinn

Es ist klar: Wenn man weiß, warum man etwas tut, fällt es einem viel leichter, auch unangenehme Dinge in positivem Licht zu sehen. Man kann selbst entscheiden, welchen Sinn man in den Dingen sieht. Es ist aber klar, dass es ungeheuer hilfreich ist, sich selbst und seiner Geschichte einen Sinn zu geben und für alles eine positive Interpretation zu finden, die für einen selbst glaubhaft ist. Beispielsweise ist es oft besser, eine Entscheidung zu treffen als keine – entscheidet man sich und setzt man sich dann für die Entscheidung ein, wird man sich engagieren und lernt dabei etwas, unabhängig vom Ausgang.

Ein gutes Buch hierzu: Viktor Frank: Trotzdem Ja zum Leben sagen.

Und: Creative Visualization von Shakti Gawain

 

Erfolge

Es ist klar, dass Erfolge Glück erzeugen. Gewinnt man ein Spiel, fühlt man sich besser als wenn man es verliert. Um Erfolgserlebnisse zu erfahren, ist es wichtig sich überhaupt ein Ziel zu setzen. Und es bedeutet auch immer, teilzunehmen. Und auch zu lernen zu verlieren. Aber auf die Dauer wird man sehr viel davon profitieren sich zu trauen, sich etwas vorzunehmen und daran zu bleiben, bis man das Ziel erreicht hat. Die Kunst ist dabei zu lernen, welches das langfristige Ziel ist das einen begeistert und in jedem Moment neu herauszufinden was der konkret nächste Schritt ist, der jetzt zu tun ist. Allein das Ziel aufzuschreiben und eine Liste zu führen was als Nächstes zu tun ist verbessert die Erfolgswahrscheinlichkeit enorm.

Ein gutes Buch hierzu: Antony Robbins: Awaken the Giant Within (Deutsch: Das Robbins-Power-Prinzip)

 

Positive Beziehungen

Am Ende sind Beziehungen mit der wichtigste Faktor für Glück. Wir sind soziale Wesen, und wir werden es bleiben. Es kommt auch nicht auf die Anzahl an, hier zählt eher Qualität als Quantität. Im Idealfall aber natürlich hat man beides – enge, intensive, positive Beziehungen zu wenigen Menschen und einen weiteren Kreis an Freunden, Bekannten, Kollegen. Und es ist klar: Beziehungen wachsen durch Aufmerksamkeit und positiver Energie, die man anderen gibt.

Um es mit den Worten von Meister Eckhart zu sagen:

  • Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige;
  • immer ist der wichtigste Mensch, der dir gerade gegenübersteht;
  • immer ist die wichtigste Tat die Liebe.

 

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