Wochenende in Ashwem und Arambol

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Sonntag, 26. November 2017, 22.10 Uhr, Anjuna, Goa, India

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Samstag morgen ist die erste Schulwoche geschafft. Und so brechen wir früh auf, um den  ersten ganzen Strandtag im Norden Goas zu verbringen. Frühstück gibt es wie immer im Mango Shade, wie Lysander meint, der beste Ort in ganz Indien. Wir lassen uns aber von einem Taxi abholen, um die langen Strände im Norden zu erkunden. Heute ist Ashwem dran.

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Das „La Plage“, das wir suchen finden wir nicht gleich, denn es ist noch nicht wieder eröffnet. Aber man sieht das französische Paar schon eifrig beim Einrichten und dekorieren. Wie immer muss ja in der Monsun-Zeit eigentlich alles abgebaut werden, weil es dann zwischen Juli und September viel zu viel regnet und keine Touristen kommen. Und so sahen wir eifrige Maler mit Pinsel und viele Stoffe, die wieder aufgehängt werden sollen. Wir waren hier immer gern, weil es mit seinem französischen Flair etwas Besonderes ist und hervorragende Küche zu erträglichen Preisen bietet.

Vielleicht gibt es ja auch bald eine Saison-Eröffnunsparty wie neulich im Café Artjuna?

IMG_9413Am Strand finden wir auch bald die „Badwannen“ wieder, die die Kinder noch gut erinnern. Ein herrlicher Platz, wo die Wellen über die zerklüfteten roten Felsen brechen und in der Flut kleine „Whirlpools“ bilden.

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Und überhaupt bietet der Strand mit seinen weiten Sandflächen und den schönen Wellen genau das, was die Kinder sich gewünscht haben. Es ist schwer, sie aus dem Wasser herauszubekommen. Und wir müssen die 30er Sonnencreme auftragen, denn die Sonne brennt.

 

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Tara findet eine Maske und spielt begeistert mit ihr.

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Und ich freue mich über einen ganzen Tag am und im Wasser. Ich liebe es ja, mit den Kindern in den Wellen herumzutoben und sich immer wieder umwerfen zu lassen. Auch Tara und Morpheus sind unerschrocken mit ihren Schwimmflügeln und lassen sich nicht unterkriegen. Bei allzu großen Wellen muss ich sie dann „retten“. Velis und Lysander versuchen mit oder ohne Brett am weitesten mit einer Welle mitzureiten.

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Am Samstag Abend sind alle erfüllt und erschöpft von soviel  Wasser und Sand. Abenteuerlich ist auch die Fahrt nachts mit dem Taxi zurück. Es ist immer kaum zu glauben, dass über die engen Straßen mit so vielen Autos, Rollern, Mopeds, Fußgängern, Kühen man heil nach Hause kommen kann. Doch man sieht auch immer wieder Autos oder Mopeds im Straßengraben.  Aber wir haben einen freundlichen, vorausschauenden Fahrer und kommen heil an.

Sonntag starten wir gleich von zu hause aus und lassen uns vom gleichen Fahrer wieder abholen. Wir passen ja gut in den Kleinwagen hinein, wenn jeder ein Kind auf den Schoß nimmt. IMG_9342

Wir laufen den Trampelpfad zwischen den Kokosnüssen vorbei und dann an der kleinen Kapelle vor bis zum Eingang des Flohmarkt-Geländes, wo die Straße endet.

 

Diesmal geht es ganz in den Norden von Goa, nach Arambol. Es ist etwa 20 km Fahrt und dann wollen wir noch um den Fels herum laufen, zum Lake. Morpheus wird von der Kurverei schlecht, und wir machen einen unfreiwilligen Zwischenstop. Der Taxifahrer bleibt ganz freundlich und organisiert Wasser und Limonen, zum Hände abwaschen.

Arambol ist weiter ein abenteuerlicher Ort, aber früh morgens ist alles noch leer.

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Weiter geht es den Strand entlang bis zum Weg um die Felsenklippe. IMG_9352IMG_9355

Morpheus bekommt ein Marvel-T-Shirt, dass er gleich anzieht. Wie Velis auch ist er immer mit Stock unterwegs.

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Der Weg lohnt sich aber, denn die nächste Bucht bietet nicht nur einen sehr schönen Strand, es gibt auch einen Süßwassersee. Jetzt so früh nach dem Monsun ist er noch voller Blätter und erstaunlich warm, ja geradezu heiß.

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Es sind wie überall viel mehr Inder und Russen unterwegs. Wir lernen ein sehr nettes Paar aus Kasachstan kennen. Sie ist ursprünglich Ukrainerin, er kommt aus Aserbaidschan. Wie so viele wurden ihre Eltern nach dem 2. Weltkrieg nach Kasachstan umgesiedelt. Sie sind länger unterwegs und wollen in Asien auch ihr erstes Kind bekommen. Wie so oft fallen wir mit unseren vier Kindern auf und werden darauf angesprochen.

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Wenn wir dann die schlafenden Kleinen in der Dunkelheit durch die Palmen zurück zum Haus tragen fällt uns wieder auf, wie anders unser Leben hier doch ist als in Deutschland. Aber morgen früh geht es wieder in Schule und Kita.

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