Weite Felder und weiße Strände

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Mittwoch, 1. November 2017, 8.46 Uhr, Oeverzicht Camp, Blick auf die Berge

Ein schöner Ausblick. Ich war schon laufen, 10 km durch Wiesen, Wald, Felder, Obstplantagen und vorbei an vielen Schafen.  Ein Schäferhund der Nachbarfarm hat mich die ganze Zeit begleitet, er wusste auch den Weg zurück durchs Dickicht, als ich ihn nicht mehr fand. Wir haben noch 14 Tage Garden Route vor uns, und danach drei Monate Indien. Der Flug ist gebucht, am 15. November geht es von Johannesburg über Dubai und Mumbai nach Goa.

IMG_8554Gestern saßen wir den ganzen Tag am türkisen Wohnwagen am Fluss, haben gebadet, einfach mal Nichts getan und die Kinder sind die Schaukel ins Wasser gesprungen. Es gibt eine wacklige Hängebrücke über den Fluss, und rund um uns herum fahren Traktoren und Mähdrescher. Arbeiter in blauer Kluft stehen auf dem Anhänger und andere kommen mit Motorrädern. Wir sind wieder auf einer Farm.

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Langsam steigt auch die Vorfreude auf Indien. Dort haben wir ja in Anjuna, Goa, ein Haus gemietet, bei der Familie bei der wir schon die letzten 12 Jahre immer wieder waren. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und auf alles was wir an Indien so lieben.

Morgens noch feucht, wurde es dann ganz heiß und abends zogen Wolken auf und es blitzte am Horizont und regnete sogar. Dann Nachts wieder klarer Himmel.

Mittwoch, 1. November 2017, 21.21 Uhr, Witsand, östlich des Kap Agulhas

Es weht draußen ein stürmischer Wind. Wir sind auf einem kleinen, unscheinbaren Campingplatz in der Nähe des Strandes. Dort war es herrlich in der Abendsonne, die Kinder haben den ewig weiten Strand mit seinen Dünen gleich in Beschlag genommen. Velis und Lysander üben Radschlagen,  rückwärts in die Brücke zu gehen, und springen die Dünen herunter. Sie entdecken kleine Höhlen, bei denen bei der aufsteigenden Flut die Wellen eindringen während sie sich darin verstecken.

Eine sehr schöne Stimmung am Wasser, ich spüre wie es besondere Momente sind die wir hier erleben dürfen. Wir werden noch viel am Strand sein in den nächsten Monaten, das weiß ich. Und auch die drei Jungs mit braungebranntem Oberkörper morgens vorne bei mir im Fahrerhaus, ein schöner Anblick. Nadine bei Tara hinten, die hat leider Fieber, das erste mal dass einer krank ist seit Lysi in Kairo; es ist nur Magen-Darm, abends war es schon wieder besser.

Heute morgen noch war ich zwei Mal im Fluss schwimmen, bevor wir dann aufgebrochen sind und nach einem Frühstück im sehr schönen Greyton uns dann von meiner Schwester und Familie verabschiedet haben. Es war eine tolle Zeit gemeinsam, die allen sehr gut gefallen hat.

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Am nächsten Morgen gab es wieder Schule, diesmal mit Ausblick. Eine nette Südafrikanerin kam vorbei und fragte, ob sie ein Foto machen dürfe und ob das „homeschooling“ sei.  Wir haben das Wohnmobil gleich dahinter abgestellt und so nach dem Aufbruch vom Campingplatz den Morgen direkt am Wasser verbracht.

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