Montag, 25. September 2017, 9.20, Abschied vom Weaver’s Rock.

Abends zu unserem Wagen zurücklaufen, wie er hier einsam in der Landschaft steht.

Mit Nadine abends noch vor dem Wagen unter dem Sternenhimmel sitzen und einfach nur dankbar sein angesichts der Größe des Universums und unserm Glück darin einen Platz wie diese Erde zu haben in Milliarden Lichtjahre großer Leere, Kälte oder unvorstellbarer Hitze, Druck und Urgewalt. Hier ist es lieblich und lebendig, hier sind wir zuhause und hier können wir dank der Technik mit einem kleinen fahrbaren Haus stehen, indem alle unsere Kinder sicher und weich schlafen können und sich ausruhend – für das nächste Abenteuer morgen.

Und wir sind erst ganz am Anfang und erst eine Woche im Wohnmobil unterwegs. Wir werden alle wachsen auf dieser Reise, ganz besonders die Kinder.

17.17 Uhr, Waterberg Lodge, Swimmingpool.

Einfach immer wieder überraschend. Nach einer staubigen Wellblechpiste, einer privaten Lodge die leider belegt war fuhren wir die 10 km zurück zur staatlichen Waterberg Lodge.

Immer wieder gibt es Erinnerungen an die Kämpfe der deutschen „Schutztruppen“ gegen die Herero Anfang des letzten Jahrhunderts.

Wir schlagen unser Lager mit Blick auf das Bergpanorama auf, es gibt Nudeln aus der praktischen 3 kg-Vorratspackung.

In der Mittagspause mache ich mit den Kindern ein paar Yoga-Übungen im Schatten des Baumes.

Die vielen Affen sind recht frech, sie klauen sogar die Isomatte, ich eile noch hinterher und kann sie wiederholen. Wir brechen auf, den Berg hinauf zum Pool. Der ist wunderbar gelegen und einfach nur idyllisch. Hier grasen Warzenschweine und in der Nachmittagssonne sind die Felsen rot angeleuchtet.

21.00, abends noch unter dem Sternenhimmeln mit der liegenden Mondsichel.

Die Kinder schlafen. Es war noch mal ein Trubel, Pfannenkuchen für die hungrigen Mäuler zu backen, und zu sechst mit all dem Staub nach der Wellblechpiste heute kommt das Chaos der Kinderspielsachen, Anziehsachen, Decken etc das erst einmal bezwungen werden will. Camping in Afrika mit vier Kindern ist auch schon eine fast tagesfüllende Aufgabe.

Jetzt sind alle satt und zufrieden eingeschlafen. Hier ist es feuchter, es gibt Moskitos uns so wurden die Kinder auch noch eingesprüht.

Nach dem Schwimmbad zum Sonnenuntergang brach Velis noch auf, die Gegend zu erkunden. Nachdem er Morpheus und Tara auch noch begeistert in die morastige Umgebung gelockt hatte, war jetzt der schwarze Schlamm als Kontrast zum gelben Staub hinzugekommen.

Zum Glück gibt es ja Duschen. Doch noch mit nassen Schuhen hat Velis einen neuen Weg entdeckt, und mit Lysander voran ziehen sie los, wir alle hinterher.

Es ist wirklich ein toller Weg durch die Natur hinauf zum Beginn der Felsen. Alle waren begeistert und wir wollen morgen den Aufstieg bis nach oben wagen, so gegen Nachmittag wenn es kühler geworden ist.

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