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Sunday, 27 August 2017, 8.27 a.m., on the terrace with the first coffee.

„If there is a sense of reality, there must also be a sense of possibility,“ writes Robert Musil in „The Man Without Qualities“. That made sense to me and I have trained this sense over the years.

A space of possibilities. This is the view I like. Every morning I have the opportunity to decide for myself where the journey should take me today. It is my decision. It depends on the questions I ask myself. Lysander wanted to know yesterday: What makes success? We will include the topic in the curriculum.

I find this lifestyle fascinating: travelling and writing together with family and friends. It is our travel space.

12.28, in the pool restaurant.

The children have jumped back into the water. Nadine is having a massage. It is a constant exercise not to lose sight of the children and to make sure that the little ones only go into the water with swimming wings. And at the same time to control my own stream of thoughts. If it succeeds, it creates the „flow feeling“ that I love so much and that gives me so much energy. It is activity that generates more energy than it consumes.

Now the waiter comes and asks for the order. I run to the children in the water, three times pizza, once chicken with chips for Tara. I myself stay with soup, salad, fruit and iced coffee.

To solve problems creatively you need it:

Attention (awareness),
Passion and
Self control.
This is what Don Koberg and Jim Bagnall write in „The Universal Traveller“, a book from California in the 70s with the subtitle: „A Soft System Guide to Creativity, Problem-Solving & the Process of Reaching Goals“.

A gift from our friend Andreas, who read this antiquarian work himself with enthusiasm and gave it to me before the journey. I scanned it with an app and loaded it into the dropbox and now read it on the Macbook and Iphone. My travels are always accompanied by books. They come to you. I pay attention when someone I appreciate recommends a book to me.

2.30.p.m. Was out snorkeling in the sea. It’s amazing how nature produces such a colourful variety of fish. Everyone has eaten and is swimming in the pool again.

Everything is a journey, and we are travelers. It is the difficulties on the journey that challenge us.

As the philosopher Raimund Popper wrote so clearly: „Life is solving problems“.  We all dream of a beautiful life from childhood on. This is important and wonderful.

But we must also find solutions for the difficulties that arise on the way there. If we become more experienced, we are better prepared.  Have more flexibility and strength to find appropriate solutions for all situations.

I like what „The Universal Traveller“ writes so much that I copy it myself:

…think positively; develop a creative viewpoint. Turn life´s challenges and problems into adventures. Seek enjoyment from the ’simple pleasures‘ of curiosity and experimentation by maintaining a positive attitude. Open new doors; look into new corners; question the fixed and stable; experience the ‚abnormal‘.

Now is the time to set off into the desert. This also seems extremely unusual. Leaving the resort as a jogger: One looks at us curiously, but is friendly. Please note the room number here, they say. Outside across the street you can find the simple dwellings of the employees. Unmastered dogs roam around. We are waved over friendly. The Sahara is enormous. From here it goes on for thousands of kilometres, always only sand and stones. Are the rebels sitting here?  In the evening sun it is very nice out here.

Today everything is much easier, we return enthusiastically and have a beer at the chilled hotel bar before we return to the children.

 

Sonntag, 27. August 2017, 8.27 Uhr, auf der Terrasse beim ersten Kaffee.

„Wenn es einen Wirklichkeitssinn gibt, muss es auch einen Möglichkeitssinn geben“, schreibt Robert Musil in „Der Mann ohne Eigenschaften“. Das hat mir sehr eingeleuchtet und ich habe diesen Sinn über die Jahre weiter trainiert.

Ein Raum der Möglichkeiten. Das ist die Sichtweise die mir gefällt. Ich habe jeden Morgen neu die Möglichkeit, selbst zu entscheiden wohin die Reise heute gehen soll. Es ist meine Entscheidung. Es kommt auf die Fragen an, die ich mir stelle. Lysander wollte gestern wissen: Was macht Erfolg aus? Wir werden das Thema mit in den Lehrplan aufnehmen.

Ich finde diesen Lebensstil faszinierend: gemeinsam mit Familie und Freunden zu reisen und zu schreiben. Es ist our travel space.

12.28, im Poolrestaurant.

Die Kinder sind wieder ins Wasser aufgebrochen. Nadine ist bei einer Massage. Es ist eine konstante Übung, die Kinder nicht aus den Augen zu verlieren und darauf zu achten, dass die Kleinen nur mit Schwimmflügeln ins Wasser gehen. Und zugleich den eigenen Gedankenstrom weiter zu steuern. Wenn es gelingt, erzeugt es das „Flow-Gefühl“, das ich so liebe und das mir so viel Energie gibt. Es ist Aktivität, die mehr Energie erzeugt als sie verbraucht.

Jetzt kommt der Ober und fragt nach der Bestellung. Ich laufe zu den Kindern im Wasser vor, drei Mal Pizza, einmal Hühnchen mit Pommes für Tara. Ich selbst bleibe bei Suppe, Salat, Obst und Eiskaffee.

Um Probleme kreativ zu lösen braucht es:

  1. Aufmerksamkeit (awareness),
  2. Leidenschaft (passion) und
  3. Selbstkontrolle (self control).

Das schreiben Don Koberg und Jim Bagnall in „The Universal Traveller“ , ein Buch aus dem Californien der 70ger Jahre mit dem Untertitel: „A Soft System Guide to Creativity, Problem-Solving & the Process of Reaching Goals“.

Ein Geschenk von unserem Freund Andreas, der dieses antiquarische Werk selbst mit Begeisterung gelesen hat und es mir vor der Reise geschenkt hat. Ich habe es mit einer App eingescannt und in die Dropbox geladen und lese es jetzt auf dem Macbook und Iphone. Reisen werden bei mir immer von Büchern begleitet. Diese kommen zu einem. Ich achte darauf, wenn mir jemand, den ich schätze ein Buch ans Herz legt.

14.30 War draußen im Meer schnorcheln. Erstaunlich, wie die Natur so eine bunte Vielfalt an Fischen hervorbringt. Alle haben gegessen und sind wieder am Schwimmen im Pool.

Alles ist eine Reise, und wir sind Reisende. Es sind die die Schwierigkeiten auf der Reise, die uns herausfordern.

Wie schrieb es der Philosoph Raimund Popper so eindeutig: „Leben ist Probleme lösen„.  Wir alle träumen von klein auf von einem schönem Leben. Das ist wichtig und wundervoll.

Aber wir müssen auch Lösungen finden für die Schwierigkeiten, die auf dem Weg dorthin auftauchen. Werden wir erfahrener, sind wir besser vorbereitet.  Haben mehr Flexibilität und Stärke, angemessene Lösungen für alle Situationen zu finden.

Mir gefällt es so gut, was „The Universal Traveller“ schreibt, dass ich es selbst abschreibe:

…think positively; develop a creative viewpoint. Turn life´s challenges and problems into adventures. Seek enjoyment from the ‚simple pleasures’ of curiosity and experimentation by maintaining a positive attitude. Open new doors; look into new corners; question the fixed and stable; experience the ‚abnormal’.

Jetzt ist Zeit für den Aufbruch in die Wüste. Auch das erscheint äußerst ungewöhnlich. Das Resort zu verlassen, als Jogger: Man schaut uns neugierig an, aber ist freundlich. Bitte die Zimmernummer hier notieren, heißt es. Draußen über die Straße hinweg sind die einfachen Behausungen der Angestellten zu finden. Herrenlose Hunde streunen herum. Man winkt uns freundlich herüber. Die Sahara ist gewaltig. Von hier geht es tausende von Kilometer weiter, immer nur Sand und Steine. Sitzen hier die Rebellen?  In der Abendsonne ist es sehr schön hier draußen.

Heute geht schon alles viel leichter, wir kehren begeistert zurück und trinken noch ein Bier an der gekühlten Hotelbar, bevor wir zu den Kindern zurückkehren.

 

2 Replies to “The Universal Traveller”

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